Es gibt zwei wesentliche Unterschiede wie Menschen mit den Auseinandersetzungen umgehen.
Lösungsorientiert oder Problemorientiert.
Lösungsorientiert bedeutet selbstverantwortlich, der eigenen menschlichen Unvollkommenheit bewusst, was habe ich zu diesem Konflikt beigetragen – nach einer Lösung zu suchen.

Problemorientiert bedeutet aus einer Opferhaltung heraus, die Schuld beim anderen zu suchen – somit die Ursache für die Auseinandersetzung und den Ansatzpunkt für Veränderung von sich abzuweisen.

Selbstverantwortung für meine Gefühle übernehmen bedeutet, meinen Anteil einzugestehen, und diesen zu zeigen. Was hat mich verletzt, was hat mich getroffen, enttäuscht, mein Vertrauen in den anderen geschwächt, das zu dem Konflikt beigetragen hat.

Das Gefühl der Empörung fühlt sich meist sehr richtig an. Wir fühlen uns im Recht. Das Ego fühlt sich im Recht, andere für die in dir aufkeimenden unangenehmen Gefühle zu beschuldigen, und somit die Verantwortung für dein Wohlbefinden an äußere Einflüsse abzugeben. Du bist du das Opfer deiner Umstände.

Selbstverantwortung zu übernehmen bedeutet Mut zur Ehrlichkeit, insbesondere sich selbst gegenüber. Seine Gefühle ernst zu nehmen und anzuerkennen, die darunterliegenden Bedürfnisse zu verstehen, die sich in dir aus deiner Lebensgeschichte entwickelt haben. Um für sich selbst Verantwortung übernehmen zu können, braucht es einen Zugang zu dir Selbst. Es braucht deine Bereitschaft, deinen Mut, und deinen Willen, dir selbst zu begegnen.

Selbstverantwortung übernehmen ist ein Akt der Selbstliebe.

Du kannst dein Ändern leben!

Der Weg zu Mir