In Zeiten wie diesen entbehren wir essenzielle Bedürfnisse. Sicherheit, Freiheit und Nähe stehen auf unstabilem Boden. Gewohnte und für selbstverständlich geglaubte Kontakte und Begegnungen mit Menschen in unserem Umfeld sind nicht, oder nur eingeschränkt möglich. Kein gemeinsames Erleben, keine gemeinsame Zeit, keine gemeinsamen Erfahrungen, die sich zu vertrauten und verbindenden Erinnerungen verankern.

Wir vermissen Kontakt und Nähe, wenngleich Nähe – mit einem Menschen in Beziehung sein – auch „Arbeit“ bedeutet, der wir mitunter aus dem Weg gehen, wenn‘s unangenehm und bedrohlich wird. Die Krise legt hier vielleicht nur den Finger in die Wunde unserer Beziehungskultur, die darauf ausgerichtet ist, den Problemen, respektive den Ursachen aus dem Weg zu gehen. Doch ohne offene und aufrichtige Auseinandersetzung, ohne Arbeit, keine Veränderung, keine Entwicklung und letztendlich kein gesundes Wachstum.

  • Wie nährst du dein Leben, für deine Entwicklung?
    Wie bewegst du dich in deinem Umfeld?
    Wie bewegst und förderst du deinen Geist?
    Wie bewegst und forderst du deinen Körper?
    Wie achtest du deine Bedürfnisse?

  • Wie verarbeiten wir das Leben und wie verdauen wir unsere Erfahrungen, die unser menschliches Potenzial nähren.

  • Wie stehen wir mit dem Leben und mit uns selbst in Verbindung?

Wie im innen, so im Außen. Es ist wertvoll, sich kennenzulernen. Es ist wertvoll seine Bedürfnisse zu kennen und zu achten. Es ist wertvoll sich gutes zu tun. Es ist wertvoll, dich um deine Gesundheit und dein Wohl zu kümmern.

                                     Es ist wertvoll für ein achtsames Miteinander.

Ich kann mein Ändern leben!

Ich werde mir meiner Gewohnheiten und Verhaltensmuster bewusst, die mir nicht guttun und die meiner Entwicklung im Weg stehen und ändere sie – zum Wohle aller!

Eigentlich ganz einfach. Das setzt voraus, mir meiner selbst bewusst und ehrlich mit mir zu sein. Es bedeutet Arbeit und permanente Veränderung und es bedeutet mutig zu sein, einem Bewusstsein zu folgen, von dem wir erahnen, dass Veränderung und Entwicklung nie ein Ende haben werden.

Das besondere Geschenk

Nun ist das wohl das besondere Geschenk des Lebens….Entwicklung hat kein Ende, aber am Ende sind es die Summen unserer Erfahrungen, die unser Leben bereichern. Ein lebendiges Leben, das sich nicht immer nach deinen Wünschen ausrichtet,…es verändert sich, entwickelt sich, und erfüllt dich mit Erfahrungen.

 

„Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn macht, egal wie es ausgeht.“ Vaclav Havel

 

Wir dürfen vertrauen, dass all das, was uns im Leben begegnet und berührt, den Sinn hat, uns in Erfahrungen zu führen, die unserem Wachstum dienen.

Jeder von uns hat besondere Gaben, Fähigkeiten und Talente, die sich entwickeln, reifen und entfalten wollen. Mit unseren Gaben beschenken wir einander und machen unser aller Leben reicher. Manche scheinen mehr, manche weniger Begabungen, Talente und Fähigkeiten mit auf ihren Lebensweg zu bekommen. Ein scheinbares Übel, das Neid und Missgunst befeuert, wenn die Resultate unseres Wirkens als geschätzte Leistung ein entsprechendes gesellschaftliches Ansehen genießen.

Aber macht uns das glücklich?… wie fühlt es sich an, vom Leben erfüllt zu sein?…Wie erfüllt sind unsere Beziehungen, wie frei und offen gehen wir aufeinander zu, was wünschen wir uns…mit welchem Gemeinwohl teilen wir unser Leben in unserem Umfeld…wie wir in den Wald hineinrufen so kommt es zu uns zurück. Ich aktiviere im anderen die Energie, die ich aussende…das Resonanzgesetzt kennen wir seit über hundert Jahren…eine gute Zeit für Veränderung. Erschaffen wir uns ein Umfeld wie wir es uns wünschen, ein Umfeld in dem es uns gut geht, in dem wir frei sind, Teil einer Gemeinschaft zu sein, in der wir uns wohl und geborgen fühlen.

 

„Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünscht für diese Welt“

Die Veränderung sind wir. Wir können unser Ändern leben. Wir können lernen, darauf zu vertrauen, unsere Gaben zu entfalten und zum Wohle aller mit der Welt zu teilen.

 

Der Weg zu Mir